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BANJA KOVILJAČA – DER KÖNIGLICHE KURORT

 

DIE LAGE VON BANJA KOVILJAČA

Banja Koviljača, einer der schönsten und heilsamsten Kurorten Balkans, liegt in  Westserbien, zwischen dem Fluss Drina und dem bewaldeten Berg  Gučevo, auf der Höhe von 128 m ü. A.. Es liegt im Drina-Kreis und ist von Flachländern  Mačva und Seberija und Gebirgen Boranja, Sokolske planine und  Cer umgeben. Thermalquellen mit schwefelhaltigem Wasser, Heilschlamm, angenehmes Klima sowie zahlreiche kulturhistorische Denkmäler sind eine unwiderstehliche Herausforderung für die Entwicklung aller Tourismustypen.
So erreichen Sie uns:
Aus Belgrad kommt man nach Banja Koviljača mit der Autobahn Belgrad- Ruma, dann Regionalstraße Šabac – Loznica – Banja Koviljača (145 km).
 Aus Novi Sad: Nehmen Sie die Regionalstraße  Novi Sad – Ruma – Šabac – Loznica – Banja Koviljača (143 km).
Der Bahnhof in Banja Koviljača liegt auf der Strecke Belgrad – Mali Zvornik, aber da verkehren nur regionale Züge.
Der nächste  Flughafen ist in Belgrad (135 km).
Der Grenzenübergang zu Bosnien und Herzegowina ist 5 km entfernt.

Banja Koviljača hat sehr  gute Verkehrverbindungen mit Sarajevo und Banja Luka.

 

GESCHICHTE VON KOVILJAČA – KURORT MIT TRADITION

Geschichte von  Banja Koviljača ist ereignisreich  und datiert aus der Zeit der Illyrer, Römer, Türken. Die ersten Schriften aus dem Jahr 1533 zeugen davon, dass die Leute massenweise die Heilquellen besucht haben. Das erste Gebäude für die Unterkunft der  Gäste, mit 10 Zimmern wurde 1858 erbaut, und in demselben  Jahr wurde die Verpflichtung der Ärzte, die Kranken im Kurort zu betreuen und ihnen Thermalwasser zu verschreiben, offiziell festgelegt. Das Jahr 1858 war also ausschlaggebend für die Entstehung dieser modernenHeilanstalt mit Tradition.

Der Kurort wurde 1867 zur Regierungszeit von Mihailo Obrenović unter Denkmalschutz gestellt. Noch ein wichtiges Datum in der Geschichte von BаnjaKoviljаča ist der 1. August 1898. Da wurde im Parlament ein Gesetz erlassen, das  die Überlassung der Exploitation von Banja Koviljača „demVolk aus dem Drina-Kreis“ regelt, und seitem beginnt Ausbau und Entwicklung von BanjaKoviljača. In diesem Zeitraum, von 1898 bis zum ersten Weltkrieg, mit kürzeren Unterbrechungen, entfaltet Banja Koviljača, auch „Die Schöne von Podrinje“ genannt, seine völlige Pracht und wird nicht nur zur modernen Heilanstalt sondern auch zum mondänen Treffpunkt für viele bekannte Persönlichkeiten. Unsere medizinische Einrichtung  setzt die Tradition der Heilung mit natürlichem Faktor, thermal-mineralem schwefelhaltigem Wasser und Peloid sowie mit allen bis heute bekannten Modalitäten physikaler Medizin und Rehabilitation fort.

Die Schönheiten von Banja Koviljača haben unter anderen auch Dositej Obradović und Vuk Karadžić genossen, und der serbische Vozd Karadjordje (der ausgewählte Anführer des Ersten Serbischen Aufstandes gegen das Osmanische Reich, 1804-1813) hat hier seine Wunden geheilt. Hiesige prachtvolle Bälle hat auch König Aleksandar Karađorđević besucht. Banja Koviljača wurde zur Zeit des Königs Petar I Karađorđević zur Kuranstalt, als er 1908 neben seiner Residenz ein modernes Schwefelbad errichtete.

Banja Koviljača wurde in den Zwanziger und Dreißigen Jahren des 20.Jahrhunderts völlig ausgebaut. Dann wurden luxuriöse Hotels und Villen errichtet, sowie der schön angelegte  Park, der Kurortobjekte miteinander verbindet. Weit bekannter  Unterhaltungspunkt war damals der prächtiger Kursalon, dessen Interieur auch heute noch an die vergangenen Zeiten errinert. Die erste Spielbank  auf dem Balkan wurde eben im Kursalon eröffnet.

 

  • Kennzeichen von Banja Koviljača ist der Kurpark. Diese Parkanlage  wurde  den westeuropäischen Parkanlagen nachgebildet. Mit ihrer Fläche von 40 ha ist diese Parkanlage die  zweitgrößte in Serbien. Im Bergfuß des  Hainbuchen-, Zereichen- und Buchenwaldes untergebrache Parkanlage  lockt seit Beginn des 20.Jhs mit ihrer Schönheit und ihrem Ausesehen, und im Mittelpunkt von diesem Freimuseum der Natur befindet sich an der Stelle, wo  früher ein kleinerer Springbrunnen war, eine wunderschöne  Fontäne . Über 80 verschiedenen Baumsorten, herrliche Blumenarrangements wie in den königlichen Sommerresidenzen und weite  Rasenflächen machen die Spaziergänge durch diesen Park einmalig und außergewöhnlich. Gut erhaltene Vorkriegsvillen Dalmatien und Herzegowina sowie das König Peters Bad verleihen dem Park ein besonderes Aussehen, in dem ein Hauch von den längst vergangenen Zeiten spürbar ist.

  • LEGENDEN ÜBER BANJA KOVILJAČA

  • Das heutige Banja Koviljača wurde ursprünglich SmrdanBanja (Stinkender Kurort) oder Smrdan Bara (Stinkender Moor) genannt- der Name, der die schwefelhaltigen Gerüche von hiesigem Heilschlamm und Thermalquellen vollkommen widerspiegelte. Diese Kennzeichnung blieb bis 1909,  als der Kurort ofiziell Koviljača genannt wurde. Zur Herkunft des Namens Koviljača gibt es mehrere Legenden, eine Legende erwähnt auch Vuk Karadžić in seinen Aufzeichnungen. In dieser Legende geht es um zwei Schwestern, denen der Vater den großen Schatz hinterließ, mit dem Wunsch, damit  etwas Gutes für ihr Volk zu tun. Vida entschloss, eine Stadt auf dem naheliegenden Berg bauen zu lassen. Dieser Berg wurde später nach ihr genannt- Vidojevica. Koviljka ließ im Bergfuß von Gučevo eine große Stadt aufbauen. Die Ruinen von legendären Koviljkas Stadt gibt es heute noch auf dem Berg Gradac. Koviljka hatte aber noch eine wichtige Rolle im Aufschwung dieser Stadt. Sie trank als Erste das Wasser mit spezifischem und unangenehmem Geruch, ihr Beispiel folgten dann die Bauer, die bis dahin das nicht taten, und so wurde entdeckt, dass das Wasser heilsam ist. Als Dankeschön für uneigennützige Koviljka wurde der Ort um den Thermalquellen nach ihr genannt. Heutzutage erinnern an Koviljka nur seltene Einzelstücke des gleichnamigen Krautes an den Hängen von Gučevo, aber auch Wellnesszentrum Kovilje, das zu ihrer Ehre diesen wünderschönen Namen trägt.

  • Von der Heilwirkung des Wassers in Koviljača und derer zufälliger Entdeckung zeugt noch eine Legende. Früher führte an der Drina eine Karawanenstraße, die viele Kaufleute befuhren. Eine solche Karawane hielt  neben  den Thermalquellen in Banja Koviljača. Eins von Pferden, erschöpft und entkräftet, wurde da, im schwarzen Schlamm und warmen Wasser, zum Sterben gelassen. Nach  gewisser Zeit, als die Karawane dieselbe Straße zurückführ, sahen die Kaufleute etwas Unglaubliches. Das gelassene Pferd, jetzt genesen und kräftig, weidete gemütlich an der Thermalquelle. So wurde das wunderbare Vermögen von Thermalquellen in Banja Koviljača entdeckt, das die Balneoklimatologen heute noch erforschen und über seine Heilwirkung mit Bewunderung berichten.


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